Betula (Birke)

Die Birke (Betula) umfasst eine eigene Pflanzengattung, deren ca. 100 Arten auf der Nordhalbkugel – von Europa über Russland und Asien bis Japan und Nordamerika vorkommen. Birken sind oft Pionierpflanzen und gedeihen sowohl auf trockenen wie nassen Böden, in Heidegebieten, auf Dünen wie auf Moor – sogar auf Häusern und Ruinen. Neben Espe und Kiefer gehörten sie zu den ersten Bäumen, die nach der letzten Eiszeit Wälder bildeten.

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Boswellia sacra

Boswellia sacra (commonly known as frankincense or olibanum-tree) is a tree in the Burseraceae family, from which frankincense,  a resinous dried sap, is harvested. It is native to the Arabian Peninsula (Oman, Yemen) , and northeastern Africa (Somalia).  „Boswellia sacra“ weiterlesen

Cedrus deodara

Cedrus deodara (deodar cedarHimalayan cedar) is a species of cedarnative to the western Himalayas in eastern Afghanistan, northern Pakistan and northern India, in Tibet and western Nepal, occurring at 1,500–3,200 m (4,921–10,499 ft) altitude. „Cedrus deodara“ weiterlesen

Cedrus libani (Libanonzeder)

Die Libanon-Zeder (Cedrus libani) wächst vor allem entlang der Mittelmeerküste Süd- und Südwestanatoliens, im Libanon, dessen Wahrzeichen sie ist und auf den Höhenlagen des Dschebel Aansariye in Syrien. Sie ist ein immergrüner Baum, der Wuchshöhen von 30 bis 50 Meter erreicht und über 1.000 Jahre alt werden kann. Die größte und älteste Zeder Deutschlands (gepflanzt ca. 1720, Stammumfang 5,20 Meter) steht in Weinheim.

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Copal

Copal is a name given to tree resin from the copal tree Protium copal (Burseraceae) that is particularly identified with the aromatic resins used by the cultures of pre-Columbian Mesoamerica as ceremonially burned incense and other purposes. „Copal“ weiterlesen

Cupressus sempervirens

Die Mittelmeer-Zypresse (Cupressus sempervirens) ist ein immergrüner Baum und wird auch Säulen-Zypresse, Echte Zypresse oder Trauer-Zypresse genannt. Sie ist eine Art innerhalb der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Zypressen-Arten findet man in allen warmen Klimazonen der nördlichen Hemisphäre.

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Elemi

Elemi – Canarium is a genus of about 100 species of tropical and subtropical trees, in the family Burseraceae. They grow naturally across tropical Africa, south and southeast Asia, Indochina, Malesia, Australia and western Pacific Islands; including from southern Nigeria east to Madagascar, Mauritius, Sri Lanka and India; „Elemi“ weiterlesen

Galbanum („Mutterharz“)

Galbanum besteht aus dem Milchsaft von Ferula galbaniflua (bzw. Ferula erubescens). Die Pflanze gehört zu einer Gruppe von Doldenpflanzen (Riesenfenchel/ Rutenkräuter), die in Persien und östlich des Aralsees häufig vorkommen. Heute wird das Galbanum-Harz vor allem in den Bergen Nordirans gewonnen, etwa 80 Tonnen im Jahr. „Galbanum („Mutterharz“)“ weiterlesen

Grapefruit (Citrus paradisi)

Der Grapefruitbaum (Citrus × aurantium bzw. Citrus paradisi) ist eine Zitruspflanze, ein subtropischer Baum aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Sie ist eine Kreuzung aus Orange (Citrus × sinensis) und Pampelmuse (Citrus maxima). Der immergrüne Baum ist normalerweise etwa fünf bis sechs Meter hoch, kann jedoch bis zu 15 Meter erreichen. „Grapefruit (Citrus paradisi)“ weiterlesen

Guajak

Guajak (Guaiacum) bezeichnet eine Gattung der Familie der Jochblattgewächse (Zygophyllaceae). Sie enthält sechs bis acht Baum-Arten aus dem tropischen und subtropischen Amerika.  Guaiacum-Arten sind Bäume oder Sträucher mit sehr hartem, harzreichem Holz.  „Guajak“ weiterlesen

Juniperus communis

Juniperus communis is a species in the genus Juniperus, in the family Cupressaceae. It has the largest range of any woody plant, throughout the cool temperate Northern Hemisphere from the Arctic south in mountains to around 30°N latitude in North America, Europe and Asia. „Juniperus communis“ weiterlesen

Labdanum (Zistrose)

Labdanum ist ein Harz, das im Mittelmeerraum aus verschiedenen Arten von Zistrosen gewonnen wird. Zistrosen sind nicht mit den Rosen verwandt, sondern gehören zu der eigenständigen botanischen Familie der Zistrosengewächse (Cistaceae). Die Gattung der Zistrosen (Cistus) ist im gesamten Mittelmeerraum und auf den Kanarischen Inseln verbreitet. Die größte Artenvielfalt befindet sich im westlichen Mittelmeergebiet (Frankreich, Spanien, Portugal, Marokko, Algerien).

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Laurus nobilis

Laurus nobilis or laurel is an aromatic evergreen with green, glossy leaves, native to the Mediterranean region. Laurel can vary greatly in size and height, sometimes reaching 10 to 18 metres. It is widely used in a wide variety of recipes, particularly in the Mediterranean kitchen, and for medical treatments.  In ancient Greece (Daphne is the Greek name for the tree) and Roman culture it was a symbol of victory and highest status, today it gives still the name to an academical degree. In the Bible laurel is often an emblem of prosperity and fame, in Christian tradition, it symbolizes the resurrection of Christ. „Laurus nobilis“ weiterlesen

Lavandula angustifolia (Echter Lavendel)

Lavandula Angustifolia, der Echte Lavendel oder Schmalblättrige Lavendel (Lavandula officinalis, Lavandula vera) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lavendel (Lavandula) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Der mittellateinische Name der Pflanzengattung Lavandula leitet sich aus dem lateinischen Verb lavare (= waschen) her, da man das aromatische Kraut früher gern dem Waschwasser und den Bädern zusetzte.

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Lavandula

Lavandula (common name lavender) is a genus of 39 known species of flowering plants in the mint family, Lamiaceae. It is native to the Old World and is found from Capo Verde and the Canary Islands, Europe across to northern and eastern Africa, the Mediterranean, southwest Asia to southeast India. Many members of the genus are cultivated extensively in temperate climates as ornamental plants and landscape use, for use as culinary herbs, and also commercially for the extraction of essential oil. The English word lavender is generally thought to be derived from Old French lavandre, ultimately from the Latin lavare (to wash), referring to the use of infusions of the plants. The most common form in cultivation is the common or English lavender Lavandula angustifolia. Lavenders flourish best in dry, well-drained, sandy or gravelly soils in full sun. All types need little or no fertilizer and good air circulation. English lavender yields an essential oil with sweet overtones, and can be used in balms, salves, prfumes, cosmetics, and topical applications. The plant is as well used as a condiment in the kitchen and as a herb in medical treatments having an anxiolytic effect and influence in sleep quality. Lavender was one of the holy herbs used in the biblical Temple to prepare the holy essence, and nard (‘nerd’ in Hebrew) is mentioned in the Song of Solomon (4,14).

Lavdendelfeld in Sutton

Lavandula Angustifolia, der Echte Lavendel oder Schmalblättrige Lavendel (Lavandula officinalis, Lavandula vera) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lavendel (Lavandula) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Der mittellateinische Name „Lavandula“ gehört zum lateinischen lavare = waschen, weil man das aromatische Kraut gern dem Waschwasser oder den Bädern zusetzte. Lavendel ist ein Lehnwort aus dem lateinischen „lavandula“. Die Heimat des Lavendel sind ursprünglich die Küstenregionen des Mittelmeers. Dort kommt er an trockenen, warmen Hängen bis Dalmatien und Griechenland sowie in der Toskana in Italien weit verbreitet vor. Benediktiner-Mönche führten ihn nördlich der Alpen ein. Der Echte Lavendel gehört zu denjenigen Arten, die als winterhart gelten und daher im Freien den in Mitteleuropa üblichen Winter gut überstehen. Eingebürgert ist er bei Jena, Rudolstadt und Bad Blankenburg. Aktuell wird in Deutschland ein bescheidener Lavendelanbau in der Nähe von Detmold betrieben. Der Gebrauch des Lavendels auf den britischen Inseln geht weit zurück, denn er ist schon unter den Arzneien der Physicians of Myddvai (13. Jahrhundert) angeführt. Allerdings gilt: je kälter die Gegend, desto geruchsärmer der Lavendel. Dem Echten Lavendel wird ein breites therapeutisches Spektrum zugeschrieben. In seinem Lehrbuch der Biologischen Heilmittel (1938) sagt Gerhard Madaus: „Lavandula ist ein mildes Nervinum, das besonders bei Migräne gern gegeben wird. Man verordnet es bei Neurasthenie, Vertigo, nervösem Herzklopfen, allgemeinen nervösen Aufregungszuständen, Hysterie, Krämpfen, Ohnmachten und Schlaflosigkeit.“ Matthiolus nennt in seinem Kräuterbuch die Lavandula ein „köstlich Kraut wider alle kalten Gebresten des Hirns und der Senader/  als da ist der Schwindel/  gantze und halbe Schlag/  der fallend Siechtag/  die Schlafsucht/  Krampff/  Zittern/ Contract und Lähme“.