Jim Hart

Vibraphon, Marimba

Jim Hart (*1983 in Cornwall) ist ein britischer Jazz-Vibraphonist, Schlagzeuger und Komponist. Er begann als Vierjähriger mit Klavier und Schlagzeug und beschäftigte sich mit zehn Jahren bereits mit Jazz und Harmonielehre. Ab 1994 besuchte er die Chetham's School of Music in Manchester, war Finalist als Perkussionist im BBC-Wettbewerb Young Musician of the Year und gewann den John Dankworth Most Promising Musician Award. Anschließend zog er nach London, um Klavier und Schlagzeug an der Guildhall School of Music and Drama zu studieren, und arbeitete drei Jahre als Schlagzeuger des National Youth Jazz Orchestra. Unter dem Einfluss von Joe Locke begann er verstärkt Vibraphon zu spielen. 2002 gründete er mit dem Saxophonisten Ivo Neame die Formation Gemini und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Londoner Musikerkooperative LOOP Collective. Er leitet das Cloudmakers Trio (mit Michael Janisch und Dave Smith) sowie Cloudmakers Five und spielt eine zentrale Rolle im Marius Neset Quintet, in Daniel Erdmanns Velvet Revolution und in Vula Viels Erkundung ghanaischer rhythmischer Traditionen. Das Downbeat Magazine listete ihn mehrere Jahre in Folge in den Kategorien „Vibraphon" und „Rising Star"; er erhielt zahlreiche britische Jazzpreise, die Bronzemedaille der Worshipful Company of Musicians und eine Nominierung zum „Musician of the Year" bei den Parliamentary Jazz Awards. Jim Hart unterrichtet an der Royal Academy of Music London und ist Gastdozent an der Guildhall School of Music and Drama. Nach vielen Jahren in London lebt er heute im Elsass, Frankreich.

Vertreten in folgenden Konzerten

Incense of Music 74
Incense of Music 74
12. Juni 2026
Chris Dahlgren, Jim Hart, Claudio Puntin — White sage, Aralia racemosa