Incense of Music No. 14, Sugar & Yes Soeur!

Ein olfaktorisches Konzert – 17. April 2017, 20 Uhr  – SUGAR & YES SOEUR! Mit Alexandre Bouvier, Live Electronics; Grégoire Simon, Live Electronics; Boram Lie, Cello; Paul Valikoski, E-Gitarre und als Gast: David Eggert, Cello – Fabio Dondero  und Dominik Breider (Incense burning): Grapefruit und Galbanum – Palais im Roten Salon in der Volksbuehne, Berlin, LINK VOLKSBUEHNE

Sugar und Yes Soeur! sind zwei Formationen aus Berlin und Paris die mit Klängen zwischen Pop und Klassik experimentieren. Live und im Studio interagieren sie mit computergenerierten und klassisch-instrumental erzeugten Strukturen. Sugar versteht sich als hybrides Projekt zwischen Kammermusik und Popband, um das psychedelische Potential von Komponisten wie Schubert und Ravel (neu) zu erschließen.

Yes Soeur! legt den Fokus auf live-elektronische Musik und narrative Formen. Ihr Repertoire reicht von konzertanten Aufführungen bis hin zu tanzbarem Clubsound. Yes Soeur! sind in der zeitgenössischen französischen Tanzszene sehr gefragt und arbeiten aktuell mit verschiedenen renommierten Choreographen und Tanzkompanien zusammen: „Lâche“ von Cie2minimum (2015), „School of Moon“ von der Kompanie Shonen (2016, Ballet National de Marseille), „Turning“ von Alessandro Sciarroni (2016, Opera de Lyon).

Für Incense of Music stehen Sugar und Yes Soeur! erstmalig gemeinsam auf der Bühne. Man kann auf eine vielfältige sinnliche Klangreise gespannt sein.

Simultan zum Konzert werden Grapefruit (Citrus paradisi) und Galbanum (Ferula erubescens) verräuchert.

Zu den Musikern:

Paul Valikoski ist ein in Kanada gebürtiger Komponist, Violinist und Gitarrist und lebt in Berlin. Er ist Ensemblemitglied des Solistenensemble Kaleidoskop und wirkt als Musiker, Darsteller und Komponist in unterschiedlichen performativ-musikalischen Feldern, wie Film, Theater, Tanz und Installation. Er arbeitete u.a. mit Stargaze, FC Bergman, Martin Eder, Milla Koistinen und Sabrina Hölzer.

Grégoire Simon, 1986 in Paris geboren, lebt und arbeitet in Berlin und Paris. Er studierte Violine am Conservatoire National De Paris (CNSM) sowie Viola an der Universität der Künste Berlin. Zwischen 2012-2015 war er Mitglied des Ensemble Intercontemporain Paris. Seit 2011 spielt er im Andromeda Mega Express Orchestra. Neben seiner Tätigkeit als Instrumentalist experimentiert Grégoire Simon als Musikproduzent mit seinem elektroakustischen Duo Yes Soeur!.

Boram Lie, Violoncello, 1979 in Marburg geboren, studierte an der Universität der Künste Berlin bei Wolfgang Boettcher und Jens-Peter Maintz. Wichtige Impulse erhielt sie von Menaham Pressler und Heinrich Schiff. Sie war Mitglied des Gustav-Mahler-Jugendorchesters 2003/04 unter Claudio Abbado und Pierre Boulez. Sie spielte regelmäßig als Gast beim Ensemble Modern Orchestra, beim Konzerthausorchester Berlin, bei den Bamberger Symphonikern und bei der Kammerakademie Potsdam. Seit 2006 ist sie Mitglied des Solistenensemble Kaleidoskop Berlin. Sie ist Cellistin des Brandt Brauer Frick Ensemble und der Formation Sugar.

Alexandre Bouvier ist Komponist und Sound-Designer aus Paris. Er unterrichtet als Professor für Computer-aided music an der Academy of Pierrefitte sur-Seine und geht Lehraufträgen in den Bereichen Elektroakustik, computer-unterstützte Komposition etc. nach (CRD Dieppe, CRR Aubervilliers, CRR Paris, University of Technology Rouen). Als DJ und Produzent elektronischer Musik arbeitet er mit verschiedenen Künstlern und Formationen zusammen (Shonen, 2minimum, Gaetan Brun Picard, Jann Gallois, Cie of the point of assembly, Mike Sens, Benjamin Kauman, Joachim Serreau).

Der Cellist David Eggert wurde in Edmonton, Kanada, geboren. Er gewann erste Preise beim Eckhardt Gramatté Wettbewerb für kanadische Musik 2006, beim Internationalen Cello-Wettbewerb Antonio Janigro in Zagreb 2008 und 2014 beim Domnick Cello Preis für Neue Musik in Stuttgart. Er gastierte solistisch und als Kammermusiker in Europa, Nordamerika und Asien und unterrichtet seit 2015 an der Hochschule der Künste Bern. David Eggert widmet sich intensiv der zeitgenössischen Musik und brachte zahlreiche Uraufführungen auf die Bühne u.a. in Zusammenarbeit mit den Komponisten Tristan Murail, Manos Tsangaris, Helmut Lachenmann, Heinz Holliger, Klaus Huber.

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